Die Bühne in Dresden bereitet sich auf ein außergewöhnliches Ereignis vor: Vom 11.–15. März 2026 wird die renommierte Veranstaltung Dance Platform Germany im HELLERAU – European Centre for the Arts ihre Tore öffnen – und damit einmal mehr wegweisende Projekte im zeitgenössischen Tanz vorstellen.
Dieses zweijährlich stattfindende Forum richtet sich speziell an deutsche Tanzschaffende und fördert Produktionen mit innovativen Ansätzen, die zwischen Tanz, Performance, Installation und interdisziplinären Konzepten angesiedelt sind. Für die 2026er Ausgabe werden rund zwölf Werke ausgewählt sein – eine unabhängige Jury, u. a. mit Katharina Christl, Joanna Leśnierowska und Simone Schulte‑Aladag, entscheidet über das Programm. Besonders spannend: Teilnehmen können nur Produktionen, die zwischen September 2023 und August 2025 in Deutschland uraufgeführt wurden – sie bilden somit den Puls der aktuellen Szene. Die Auswahl zielt darauf ab, Trends sichtbar zu machen, Netzwerke zu stärken und neue Formate zu fördern. Für Zuschauer bietet sich eine einmalige Gelegenheit, frühzeitig Werke zu entdecken, die künftig national und international wirken könnten.
Wenn Sie planen, das Festival zu besuchen: Frühzeitige Reservierung ist empfehlenswert – in den letzten Ausgaben waren bestimmte Produktionen schnell ausverkauft. Gleichzeitig lohnt es sich, das Umfeld in Dresden mitzuerleben: Die Stadt mit ihrer lebendigen Kunst‑ und Kulturszene bietet rund um HELIERAAU und andere Spielorte wie das Festspielhaus Hellerau Raum für Begegnung, Diskussion und Erweiterung des Blicks.
Köln rüstet sich für eines der wichtigsten Tanzereignisse des Jahres: Tanzfest Köln 2025 öffnet vom 12. bis 20. November seine Türen und bringt nationale und fonbet bonus internationale Spitzenproduktionen auf die Bühnen der Stadt. Veranstaltungsorte sind u. a. das Schauspiel Köln, die Oper Köln und das Tanzhaus NRW, wodurch die Besucher:innen ein dichtes Programm an Modern Dance, zeitgenössischem Tanz und innovativen Performance‑Projekten erleben können.
Das Festival legt dieses Jahr besonderen Fokus auf Kooperationen zwischen etablierten Ensembles und jungen Talenten. Zu den Highlights zählen Produktionen von Nederlands Dans Theater und der deutschen Choreografin Constanza Macras. Beide bringen ihre neuesten Werke auf die Kölner Bühnen und versprechen damit intensive Bewegungs- und Raumexperimente.
Darüber hinaus werden Panels und Workshops angeboten, die die Schnittstellen zwischen Tanz, Technologie und visueller Kunst beleuchten. Besucher:innen haben die Möglichkeit, nicht nur Zuschauer zu sein, sondern aktiv mit Tänzer:innen und Choreograf:innen in den Dialog zu treten. Besonders die Reihe „Young Choreographers Spotlight“ ermöglicht es aufstrebenden Talenten, ihre Arbeiten einem fachkundigen Publikum vorzustellen.
Das Festival versteht sich als Plattform für Austausch und Vernetzung: Nationale Tanzinstitutionen treffen auf internationale Ensembles, und Publikum wie Künstler:innen erleben neue Perspektiven auf die gegenwärtige Tanzszene. Wer den Puls der deutschen Tanzlandschaft spüren möchte, sollte sich dieses Event vormerken – es verspricht ein Kaleidoskop der zeitgenössischen Bewegungskunst in einer der lebendigsten Kulturszenen Deutschlands.
Die Verleihung des Deutscher Tanzpreis 2026 in Essen wirft bereits jetzt einen starken Schatten voraus: Als Gewinner wurde der Choreograf Christian Spuck ausgezeichnet, während die Tanzwissenschaftlerin Gabriele Brandstetter für herausragende Entwicklungen im Tanz mit einem Förderpreis geehrt wird. Gleichzeitig geht der Ehrenpreis in diesem Jahr posthum an den japanischen Butō‑Tänzer Tadashi Endō.
Diese Dreierentscheidung spricht eine klare Sprache: Der Deutsche Tanzpreis setzt nicht allein auf Aufführungspersönlichkeiten, sondern würdigt sowohl Theorie wie Praxis, Forschung wie Performance. Mit der Auszeichnung von Brandstetter wird die Bedeutung wissenschaftlicher Reflexion über Tanz hervorgehoben; mit Endō die globale Verquickung von Tanzkulturen.
Die Gala findet am 28. Februar 2026 statt. Laut Mitteilung beginnt bereits am Abend davor, am 27. Februar, der sogenannte „Tanzpreis Kultursalon“, in dem Christian Spuck und Gabriele Brandstetter im Gespräch mit dem Publikum auftreten.
Für die Szene ist dieser Preis eine Art Kompass: Wer ausgezeichnet wird, erhält Aufmerksamkeit, Mittel und Reichweite. Und für das breite Publikum ist es ein Moment, sich bewusst zu machen, wie vielschichtig heutiger Tanz in Deutschland geworden ist — und dass er nicht nur unter dem Stichwort „Show“ läuft, sondern unter „Innovation“, „Wissenschaft“, „Kulturtransfer“.
Wenn Sie also im Frühjahr beobachten wollen, wo die Impulse für die Tanzszene liegen — dann notieren Sie sich dieses Datum. Es lohnt sich, die Gala‑Übertragung oder Nachberichte zu verfolgen. Eine wichtige Weichenstellung im deutschen Tanz.
In diesem Jahr setzt das renommierte Festival Tanz im August in Berlin erneut neue Maßstäbe: Unter dem Dach verschiedenster Spielstätten wie HAU Hebbel am Ufer, Radialsystem und der Alte Münze steigert sich die 37. Ausgabe zu einer Plattform für zeitgenössischen Tanz mit internationalem Anspruch. Mit über 20 Produktionen, davon 3 Welt‑ und 10 Deutschland‑Premieren, zeigt das Festival choreografische Vielfalt und künstlerischen Anspruch in einem Panorama von Modern Dance, Performance und interdisziplinärer Bewegungskunst.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Stück „TOURNAMENT“ von Adam Linder in Kooperation mit dem Komponisten Ethan Braun und dem Solistenensemble Kaleidoskop: In der Bühne im Radialsystem verwandelt sich der Raum in ein Spielfeld für Körper und Klang – eine spannende Verbindung von Virtuosität und Experiment.
Wer dieses Festival besucht, taucht nicht nur in Tanzaufführungen ein: Workshops, Künstlergespräche und After‑Show‑Events laden zum Dialog und zum Mitmachen ein. Es ist eine Einladung, Tanz nicht nur zu erleben, sondern auch aktiv zu reflektieren. Wenn Sie planen, eine Session zu besuchen: Frühzeitige Reservierung ist empfehlenswert, da viele Aufführungen schnell ausgebucht sind. Außerdem lohnt es sich, unterschiedliche Locations zu kombinieren – von großen Sälen bis zu intimen Studios.
München entwickelt sich zunehmend zu einem Zentrum für die Verbindung von Tanz und digitaler Innovation. Vom 3.–7. Dezember 2025 findet im Münchner Stadtmuseum und in der Kunsthalle München das Festival Tanz & Technologie statt, das Künstler:innen und Entwickler:innen zusammenbringt, um die Grenzen von Bewegung, Projektion und Interaktivität auszuloten.
Zu den Höhepunkten zählt die Deutschlandpremiere von „Kinetic Landscapes“ der Choreografin Constanze Schell in Kooperation mit dem Medienkünstler Lukas Richter. Ihre Performance kombiniert Echtzeit-Projektionen, Sensorik und körperliche Bewegungen zu einem immersiven Erlebnis. Darüber hinaus zeigen das Bayerische Staatsballett und das junge Ensemble tanzcompagnie münchen experimentelle Stücke, die klassische Tanzformen mit digitalen Tools verschmelzen lassen.
Begleitend bietet das Festival Workshops zu Motion-Capture-Technologie, interaktiven Bühnenbildern und KI-generierter Choreografie an. Interessierte können direkt mit den Künstler:innen arbeiten und innovative Ansätze ausprobieren. Diese Plattform öffnet nicht nur den Dialog zwischen Tanz und Technologie, sondern fördert auch interdisziplinäre Vernetzung, die für die zukünftige Tanzszene entscheidend ist.
Das Festival richtet sich sowohl an Fachpublikum als auch an Tanzbegeisterte und digitale Kreative. Wer die Schnittstelle von Kunst und Innovation erleben möchte, bekommt in München die Möglichkeit, hautnah zu erfahren, wie Technologie Tanz nicht nur verändert, sondern erweitert. Die Veranstaltungen sind teilweise limitiert, daher empfiehlt sich frühzeitige Anmeldung für Workshops und Performances.
Hamburg ist bekannt für seine lebendige Kulturszene, und das gilt auch für den Tanzbereich. Eine der beliebtesten Tanzschulen der Stadt ist das “Tanzloft” in St. Pauli. Hier finden Tanzbegeisterte jeden Alters und Levels ein vielfältiges Angebot an Kursen und Workshops.
Das “Tanzloft” bietet Kurse in verschiedenen Tanzstilen an, darunter Ballett, Jazz, Modern Dance, Hip-Hop, Breakdance, Salsa, Tango und vieles mehr. Dabei legt die Tanzschule Wert auf eine professionelle und individuelle Betreuung der Schülerinnen und Schüler.
Das Besondere am “Tanzloft” ist die lockere und freundliche Atmosphäre. Hier steht der Spaß am Tanzen im Vordergrund. Die Tanzlehrerinnen und -lehrer sind nicht nur fachlich kompetent, sondern auch sehr engagiert und motivierend.
Das “Tanzloft” bietet auch regelmäßig Workshops mit Gastdozenten an, die neue Impulse in die Tanzszene bringen. Außerdem gibt es immer wieder Auftritte und Veranstaltungen, bei denen die Schülerinnen und Schüler ihr Können zeigen können.
Wer in Hamburg eine gute Tanzschule sucht, in der man mit Freude und Spaß neue Tanzstile lernen und seine tänzerischen Fähigkeiten verbessern kann, ist im “Tanzloft” genau richtig.
Wer in Deutschland auf der Suche nach außergewöhnlichen Tanzaufführungen ist, kommt an Berlin nicht vorbei. Die Hauptstadt ist ein Zentrum für zeitgenössischen Tanz und bietet regelmäßig spektakuläre Inszenierungen. Ein aktuelles Beispiel ist das Ballett “Die Verwandlung” nach der gleichnamigen Erzählung von Franz Kafka, das im Berliner Ensemble aufgeführt wird.
Die Choreografie von Marco Goecke ist düster, intensiv und voller expressiver Bewegungen. Sie fängt die beklemmende Atmosphäre von Kafkas Erzählung auf eindringliche Weise ein. Der Tänzer, der die Hauptfigur Gregor Samsa verkörpert, überzeugt durch seine außergewöhnliche Körperbeherrschung und seine Fähigkeit, die innere Zerrissenheit des Protagonisten darzustellen.
Die minimalistische Bühnenausstattung und die düstere Musik verstärken die beklemmende Wirkung des Balletts. “Die Verwandlung” ist kein leicht verdauliches Stück, aber es ist ein beeindruckendes Beispiel für die Kraft und Ausdrucksstärke des modernen Tanzes.
Wer sich für zeitgenössisches Ballett interessiert und sich von außergewöhnlichen Inszenierungen berühren lassen möchte, sollte sich “Die Verwandlung” im Berliner Ensemble nicht entgehen lassen. Die Vorstellungen sind oft schnell ausverkauft, daher empfiehlt es sich, frühzeitig Tickets zu sichern.
Die Tanzkunst in Deutschland ist vielfältig und lebendig. Sie reicht von klassischem Ballett über modernen Tanz und zeitgenössischen Tanz bis hin zu urbanen Tanzformen wie Hip-Hop und Breakdance. Dabei ist die deutsche Tanzszene nicht nur auf große Städte beschränkt, sondern auch in kleineren Orten und Regionen aktiv.
Neben den etablierten Bühnen gibt es auch zahlreiche freie Tanzgruppen und -projekte, die innovative und experimentelle Arbeiten entwickeln. Diese Vielfalt macht die deutsche Tanzszene zu einem spannenden und dynamischen Feld, das immer wieder neue Impulse setzt.
Auch die Ausbildung im Tanzbereich ist in Deutschland gut aufgestellt. Es gibt zahlreiche staatliche und private Hochschulen und Akademien, die eine professionelle Tanzausbildung anbieten. Viele deutsche Tänzerinnen und Tänzer sind international erfolgreich und prägen die Tanzwelt.
Die Tanzkunst in Deutschland ist also mehr als nur Ballett und Walzer – sie ist ein Spiegelbild der Gesellschaft und ein Ort für Kreativität und Innovation.